Bücher (Auswahl)


Ausverkauf des Konzils. Die Päpste und die Piusbruderschaft – eine Konfliktgeschichte

Ausverkauf des Konzils. Die Päpste und die Piusbruderschaft – eine Konfliktgeschichte

1. Auflage 2026

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Relativierung des Konzils?

Durch die Ankündigung der Piusbruderschaft, am 1. Juli 2026 Bischöfe zu weihen, steht das Gespenst eines Schismas erneut im Raum. Jan-Heiner Tück beleuchtet die Konfliktgeschichte der Nachkonzils-Päpste mit der Piusbruderschaft und deren Gründer Marcel Lefebvre. Im Zentrum steht der Streit um das II. Vatikanische Konzil. Bedeuten die erneuerte Liturgie, die ökumenische und interreligiöse Öffnung sowie die Anerkennung der Religionsfreiheit einen „Verrat an der Tradition“ oder sind die Reformen als fällige Erneuerung aus dem Ursprung zu lesen? Trotz jahrzehntelanger Dialogbemühungen konnten die theologischen Lehrdifferenzen nicht ausgeräumt werden. Daher scheint sich eine pastorale Strategie im Zeichen der Nächstenliebe anzubieten. Aber läuft eine solche Annäherung nicht auf eine Relativierung des Konzils hinaus? Papst Leo XIV., der sein Pontifikat ausdrücklich an den Lehren des II. Vatikanums ausrichtet, kann nicht zugleich einen Ausverkauf des Konzils befürworten. Das wäre ein Widerspruch. Aber welche Spielräume hat er?


Jesus Christus auf der Spur. Jan-Heiner Tück im Gespräch mit Walter Kardinal Kasper über Fragen der Christologie

Jesus Christus auf der Spur. Jan-Heiner Tück im Gespräch mit Walter Kardinal Kasper über Fragen der Christologie

1. Auflage 2026

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Unterwegs zu einer Christologie im dritten Jahrtausend 

Im gemeinsamen Gespräch behandeln Jan-Heiner Tück und Walter Kardinal Kasper das Leben und Sterben Jesu und untersuchen deren Bedeutung für eine heutige Christologie. Von der Geburt Jesu und seinem Wirken, die in den frühchristlichen Konzilien theologisch ausformuliert wurden, spannen sie einen Bogen über sein Leiden, Sterben und Auferstehen bis hin zur Himmelfahrt und zur Wiederkunft. Sie skizzieren so eine zeitgemäße Christologie im Kontext der Fragen nach Gott, Schöpfung und Anthropologie sowie Sünden- und Erlösungslehre. Ein anregendes Buch für alle, die nach der Bedeutung Jesu heute fragen.


Wiederkehr der Säkularisierung? Der Streit um die religiöse Indifferenz

Wiederkehr der Säkularisierung? Der Streit um die religiöse Indifferenz

1. Auflage 2026

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Wie religionslos ist die westliche Gesellschaft?

Die Beiträge des Bandes sichten die aktuelle Diskussion um das Verhältnis von Religion, Glaube und Gesellschaft, die unter anderem unter den Stichworten Religiöse Indifferenz, Postsäkularität, religiöser Neuaufbruch geführt wird. Die prominenten Autoren bieten dabei neue Einsichten in eine komplexe Lage und entwickeln neue Ansätze und Interpretationsmodelle. Der Band stellt den Auftakt zu einer Reihe von Büchern dar, die von der Redaktion der Zeitschrift Communio herausgegeben und verantwortet werden.

Mit Beiträgen von Christian Geyer, Friedrich Wilhelm Graf, Tomáš HalíkJohannes Hoff, Michael Höffner, Hans JoasJürgen KaubeUlrich H. J. KörtnerJan Loffeld, Xandro Pachta-Reyhofen, Regina PolakDetlef Pollack, Marc Röbel, Ursula SchumacherJan-Heiner Tück, Andreas Main, Erik Varden


Nizäa - Das erste Konzil

Nizäa - Das erste Konzil

1. Auflage 2025

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Das Konzil im Diskurs

Das Konzil von Nizäa gilt als epochales Ereignis. Es hat die Streitfrage, ob Jesus Christus Gottes Sohn ist, dogmatisch geklärt und die Position des Arius zurückgewiesen. Wie aber kam Arius dazu, zu bestreiten, dass Sohn und Vater gleichermaßen Gott sind? Und das Konzil – hat es mit seiner Entscheidung den galiläischen Wanderprediger nicht zu einem göttlichen Wesen hochstilisiert und den Boden des biblischen Gottesglaubens verlassen?

Nizäa wirft bis heute Fragen auf – historische, theologische und ökumenische. Wie sieht der historische Kontext der arianischen Kontroverse aus? Welche Interessen verfolgte Kaiser Konstantin, als er die Bischöfe in seine Residenz einlud? Beginnt hier die problematische Symbiose von Thron und Altar? Wie ist die theologische Weichenstellung von Nizäa zu verstehen? Hat sie das Evangelium hellenistisch verfälscht? Und ist mit dem Dogma, dass Jesus Gottes Sohn ist, die Abkehr vom Judentum vollzogen worden? Das nizänische Bekenntnis wird von Katholiken, Orthodoxen und Protestanten geteilt. Dies hat Bedeutung für die Ökumene. Die Liturgie hat das Glaubensbekenntnis aufgenommen, die Wirkungsgeschichte des Konzils von Nizäa kann daher kaum überschätzt werden. Wie aber kann es unter modernen Bedingungen neu gedeutet werden?


Minima theologica. Spuren des Heiligen heute

Minima theologica. Spuren des Heiligen heute

1. Auflage 2025

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Verstreute Spuren des Heiligen

Auch in den beschleunigten Lebenswelten von heute gibt es Spuren des Heiligen: Momente, in denen der säkulare Horizont über sich selbst hinausweist, Erfahrungen menschlicher Selbsttranszendenz, die klar machen, dass das, was ist, nicht alles ist. In Kunst, Literatur, Musik und Architektur lässt sich ein Vorschein der Fülle erfahren.
Um den Sinn für die kulturelle Präsenz des Heiligen zu schärfen, gehen die Miniaturen des vorliegenden Buches verstreuten Spuren des Heiligen nach. Es handelt sich um Skizzen einer experimentellen Theologie, die Alltagsbeobachtungen und Reflexionssplitter, aber auch Deutungsversuche von Gelesenem, Gesehenem, Gehörten versammeln. Dabei geht es darum, das Ganze im Fragment aufscheinen zu lassen


Jesus - der Messias Israels?

Messianisches Judentum und christliche Theologie im Gespräch

1. Auflage 2023

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Der Band zeit die Pluriformität des messianischen Judentums und behandelt christologische, ekklesiologische und eschatologische Fragen: Was bedeutet die jüdische Identität Jesu für die Christologie? Wie ist die überraschende Wiederkehr der ecclesia ex circumcisione zu interpretieren? Lassen sich die Rückkehr vieler Juden in das Land Israel und die wachsende Zahl messianischer Juden als endzeitliche Vorzeichen deuten?

 

 


Gelobst seist du, Niemand

Paul Celans Dichtung - eine theologische Provokation

3. Auflage 2023

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Paul Celans Gedichte sind dem Verstummen abgerungen. Sie gehen an die Grenzen der Sprache, um den unbestatteten Toten der Shoah einen Erinnerungsort in der Dichtung zu geben. Gleichzeitig umkreisen sie den abwesenden Gott, der paradoxerweise als »Niemand« adressiert wird. Jan-Heiner Tück geht in seiner viel beachteten Celan-Studie behutsam den religiösen Spuren in Celans Lyrik nach und deutet sie als Anstoß für eine Theologie nach Auschwitz. Die erweiterte und durchgesehene Neuausgabe wurde von Eckhard Nordhofen um ein Geleitwort ergänzt.

Mit einem Geleitwort von Eckhard Nordhofen

 

 


Crux - Über die Anstößigkeit des Kreuzes

2. Auflage 2023

[Nähere Informationen]

[Audio "Die Anstößigkeit des Kreuzes" - Deutschlandfunk]

Im Namen weltanschaulicher Neutralität und religiöser Toleranz verschwinden Kreuze nach und nach aus dem öffentlichen Raum. Statt dies kulturpessimistisch zu beklagen, wendet Jan-Heiner Tück den Phantomschmerz über das leise Verschwinden des christlichen Symbols produktiv. Er lässt sich anregen durch unterschiedliche Werke aus Theologie, Philosophie, Kunst und Literatur, um neben der Vielschichtigkeit des Zeichens die rettende und versöhnende Kraft des Kreuzes sichtbar zu machen. So entsteht ein faszinierendes Panorama von Essays, das von Platon und Euripides über Holbein und Dostojewski bis in die Gegenwart reicht.

[zur Publikation/Herder Verlag]

A Gift of Presence

The Theology and Poetry of the Eucharist in Thomas Aquinas

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Gottes Augapfel

Bruchstücke einer Theologie nach Auschwitz

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Es strebe von euch jeder um die Wette

Lessings Ringparabel - Paradigma für die Verständigung der Religionen heute?

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Sterben für Gott - Töten für Gott?

Religion, Martyrium, Gewalt

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U neopozivu savezu

Sabor i Židovi: 50 godina Nostra Aetate

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Monotheismus unter Gewaltverdacht

Zum Gespräch mit Jan Assmann

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Gabe der Gegenwart

Theologie und Dichtung der Eucharistie bei Thomas von Aquin

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Verwandeln allein durch Erzählen

Peter Handke im Spannungsfeld von Theologie und Literaturwissenschaft

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Der Theologenpapst

Eine kritische Würdigung Benedikts XVI.

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Was fehlt, wenn Gott fehlt?

Martin Walser über Rechtfertigung - theologische Erwägungen

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